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	<title>SSD &#8211; aubion</title>
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	<title>SSD &#8211; aubion</title>
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		<title>Raspberry Pi: Auslagerung der Daten auf eine SSD</title>
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		<dc:creator><![CDATA[stefan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2016 21:41:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Raspberry Pi]]></category>
		<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[SSD]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit einer MicroSD Karte als Speichermedium läuft ein Raspberry Pi im Normalfall recht stabil. Allerdings möchte ich den kleinen Rechner nebst anderen Anwendungen als Server für meine WordPress Seite nutzen. Später sollen hier auch eine größere Anzahl Bilder verfügbar sein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit einer MicroSD Karte als Speichermedium läuft ein Raspberry Pi im Normalfall recht stabil. Allerdings möchte ich den kleinen Rechner nebst anderen Anwendungen als Server für meine WordPress Seite nutzen. Später sollen hier auch eine größere Anzahl Bilder verfügbar sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um mehr Speicherplatz zu gewinnen und&nbsp; die MicroSD Karte von den vielen Schreib-/Lesezugriffen zu schützen, möchte ich eine SSD für das Raspbian OS, die Daten und die Bilder nutzen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Vorbereitung der SSD</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Um die SSD einzurichten, schließe ich sie einfach mit einem SATA-zu-USB Adapter an meinen Ubuntu Linux PC an. Ich habe eine ganze Menge an Tutorials gesehen, bei der die Einrichtung am Raspberry Pi erfolgt. Dies ist sicher möglich, für mich war es allerdings komfortabler, es vom PC aus zu erledigen.<br>
Zur Formatierung nutze ich <tt>gparted</tt> und erstelle damit zuerst eine neue <tt>gpt</tt> Partitionstabelle. Nach erstelle ich eine (oder, je nach späteren Einsatzzweck) auch mehrere <tt>ext4</tt> Partitionen.</p>



<span id="more-342"></span>



<pre class="wp-block-preformatted">$ gksudo gparted</pre>



<p class="wp-block-paragraph">(Tatsächlich habe ich hier zwei Partitionen erstellt &#8211; aber dies ist ein Thema für einen anderen Post&#8230;)<br>
Danach die SSD sicher entfernen und vom USB Anschluss des PCs abziehen.<br>
Zum jetzigen Zeitpunkt die SSD noch nicht am Raspberry Pi anschließen.</p>



<h5 class="wp-block-heading">Den am USB verfügbaren Strom erhöhen</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Je nach den Leistungsanforderungen der SSD ist dies ggf. gar nicht erforderlich. Da dies aber soweit mir bewusst ist keine negativen Auswirkungen hat, habe ich den Strom erhöht, den der Raspberry Pi am USB Anschluss zur Verfügung stellen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu vom PC aus ein Terminal öffnen und per ssh eine Verbindung mit dem Raspberry Pi herstellen und die Boot-Konfiguration anpassen:</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ ssh user@pi<br>$ sudo nano /boot/config.txt</pre>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende der Datei die Zeile</p>



<pre class="wp-block-preformatted">max_usb_current=1</pre>



<p class="wp-block-paragraph">einfügen und dann die Datei speichern. Danach den Raspberry Pi neu starten:</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ sudo reboot</pre>



<h5 class="wp-block-heading">Das Root-Verzeichnis auf die SSD verschieben</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Nun die SSD mit dem SATA-zu-USB Adapter am Raspberry Pi anschließen und überprüfen wie die SDD bzw. die Partition erkannt wird:</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ ssh user@pi<br>$ sudo -s<br>$ cd /dev<br>$ ls</pre>



<p class="wp-block-paragraph">In meinem Fall wird die SSD als /dev/sda und die Partition als /dev/sda1 angezeigt. Nun können wir die Partition als neues Laufwerk einhängen:</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ mount /dev/sda1 /mnt</pre>



<p class="wp-block-paragraph">Die Laufwerksübersicht sollte nun so aussehen:</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ df -h<br><br>Filesystem      Size  Used Avail Use% Mounted on<br>/dev/root        15G  4,0G  9,9G  29%<br>devtmpfs        459M     0  459M   0% /dev<br>tmpfs           463M     0  463M   0% /dev/shm<br>tmpfs           463M  6,3M  457M   2% /run<br>tmpfs           5,0M  4,0K  5,0M   1% /run/lock<br>tmpfs           463M     0  463M   0% /sys/fs/cgroup<br>/dev/mmcblk0p1   56M   20M   37M  36% /boot<br>tmpfs            93M     0   93M   0% /run/user/1001<br>/dev/sda1        58G   52M   55G   1% /mnt<br></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Die SSD ist nun als /mnt erreichbar. Um das Betriebssystem und alle installierten Anwendungen zu verlagern, kopieren wir das gesamte Root-Verzeichnis auf die neue Partition.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ rsync -axv / /mnt</pre>



<p class="wp-block-paragraph">Dies nimmt einige Zeit in Anspruch, in meinem Fall wurden ca. 4GB Daten kopiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem dies erledigt ist, müssen wir uns noch um einige Dinge kümmern, so dass nach einem Neustart auch das Root-Verzeichnis der SSD genutzt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu passen wir die Boot Kommandozeilen-Datei an. Auch ist es keine schlechte Idee, die Datei vorher zu sichern:</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ cp /boot/cmdline.txt /boot/cmdline.txt.bak<br>$ nano /boot/cmdline.txt</pre>



<p class="wp-block-paragraph">In der Datei ändern wir den Pfad auf das Root-Verzeichnis (dazu  root=/dev/mmcblk0p2 in root=/dev/sda1 ändern). Zusätzlich fügen wir zur Verbesserung der Systemstabilität beim Hochfahren eine Verzögerung von 5 sec ein (rootdelay=5). Dies soll sicherstellen, dass nach dem Boot erst dann auf die SSD zugegriffen wird, wenn USB und SSD sicher laufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende sollten wir in der Datei eine lange Zeile wie folgt haben:</p>



<pre class="wp-block-preformatted">dwc_otg.lpm_enable=0 console=ttyAMA0,115200 console=tty1 root=/dev/sda1 rootfstype=ext4 elevator=deadline fsck.repair=yes rootwait rootdelay=5</pre>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Schluss muss noch die Dateisystem-Tabelle so angepasst werden, dass root auf /dev/sda1 zeigt.</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ nano /mnt/etc/fstab<br><br>proc             /proc   proc   defaults           0   0<br>/dev/mmcblk0p1   /boot   vfat   defaults           0   2<br><br># Comment out the original filesytem on the SD Card<br># /dev/mmcblk0p2 /       ext4   defaults,noatime   0   1<br><br># Add entry for the new filesystem on the SSD<br>/dev/sda1        /       ext4   defaults,noatime   0   1</pre>



<p class="wp-block-paragraph">In meinem Fall habe ich die Originalzeile auskommentiert und eine Kopie davon darunter entsprechend angepasst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war&#8217;s.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit alles übernommen wird, muss noch ein Neustart durchgeführt werden:</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ reboot</pre>



<h5 class="wp-block-heading">Die neue Konfiguration überprüfen</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald der Raspberry Pi wieder hochgefahren ist, können wir uns das Ergebnis ansehen:</p>



<pre class="wp-block-preformatted">$ ssh user@pi<br>$ df -h<br><br>Filesystem      Size  Used Avail Use% Mounted on<br>/dev/root        58G  4,1G   51G   8% /<br>devtmpfs        459M     0  459M   0% /dev<br>tmpfs           463M     0  463M   0% /dev/shm<br>tmpfs           463M  6,3M  457M   2% /run<br>tmpfs           5,0M  4,0K  5,0M   1% /run/lock<br>tmpfs           463M     0  463M   0% /sys/fs/cgroup<br>/dev/mmcblk0p1   56M   20M   37M  36% /boot<br>tmpfs            93M     0   93M   0% /run/user/1001<br></pre>



<p class="wp-block-paragraph">Hier sehen wir, dass sich die Größe des <tt>/dev/root</tt> von den 15 GB der MicroSD Karte auf die 58 GB der SSD Partition geändert hat. Nun läuft also das Raspbian OS und der Apache Server mit der WordPress Installation (sowie die anderen Anwendungen) von der SSD. Die MicroSD Karte wird nur noch zum Booten genutzt.</p>
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