Ein guter Ort um die kräftigen Herbstfarben der Momiji-Bäume zu bewundern ist der Jōjakkō-ji Tempel im Bezirk Arashiyama im Nordwesten von Kyoto. Leider war es an diesem Tag etwas diesig und nicht so ganz perfekt zum Fotografieren.
Einige Tage nachdem wir die gut erhaltenen 47. Station der Tōkaidō (東海道), den Seki-juku (関宿) besucht hatten, wollten wir uns die etwas näher an Kyoto gelegene 52. Station in der Stadt Kusatsu (草津) ansehen.
An diesem Tag wollte ich mir den Hiyoshi-Taisha (日吉大社) – auch Hie-jinja Schrein (日吉神社) genannt – in Sakamoto (坂本) ansehen. Zuvor jedoch wollte ich nochmal den Ritsu-in (律院) besuchen, der mir mit seinen roten Laternen sehr gefallen hatte.
Die Tōkaidō (東海道) war für eine lange Zeit die wichtigste Handelsroute zwischen Tokyo (damals noch Edō) und Kyoto. Da man hier hauptsächlich zu Fuß unterwegs war, gab es auf der insgesamt 488 km langen Strecke 53 Raststationen.
Auf dem Weg zum Nishi Hongan-ji (西本願寺) bin ich noch einmal am Chion-in (知恩院) vorbei gekommen, den man leicht an seinem großen Haupttor (Sanmon, 三門) erkennt.